Meditation

http://www.nicolaus-klein.com/Meditation,%20das%20Praxisbuch.pdf

Meine Lieblingsmeditation: (Frühling, Sommer, Herbst, bedingt auch Winter)

Meine „Frühling“ und „Sommer“ Meditation

Ich gehe dann in die Natur und suche mir einen ruhigen angenehmen Platz, der mir grade in diesem Moment behagt und an dem ich mich sicher fühle. Die Sicherheit ist wichtig, da man durch plötzliche Belästigungen von seiner Konzentration abgelenkt wird. Schönes und beständiges Wetter wäre auch von Vorteil. Du kannst dir ein Meditationskissen mitnehmen oder dich auf den ausgewählten Boden setzen. Legen geht auch, aber könnte zum Einschlafen verleiten.

Ich setzte mich bequem in den Schneidersitz und richte meinen Körper auf. Versuche das Kin gerade auszurichten, um eine optimale Atmung zu erreichen. Atme tief ein und konzentriere dich auf deinen Atem. Spüre die Luft beim Eintreten in die Nase. Fühle den Punkt, wo die Luft Turbolenzen am Naseneingang bildet. Fühle die Luft wie sie durch die Luftwege bis in die Lunge vordringt. Halte kurz inne und Atme wieder ganz langsam aus. Beobachte wiederum den Weg der Luft. Atme so zwei bis fünf Mal ruhig ein und aus. Dann versuche einen Körpereigenen Atem-Rhythmus einzustellen der dir behagt. Du hast dich jetzt beruhigt und bist innerlich zentriert. Versuche mit deinem Geruchssinn die Gerüche der Umgebung aufzunehmen und zu genießen. Wenn du willst, kannst du sie auch identifizieren. Ist aber nicht nötig. Genießen ist wichtiger. Lausche den Geräuschen des Windes, der Gräser und Blätter. Fühle die Luft um dich herum und lass dich von der Natur erfüllen. Gehe mit deinem Gewahrsein nach Innen. Ganz tief in dich hinein. An die Stelle, wo du meinst, dort ist der Ursprung deines Seins. Von dort dehne dich aus, wie die Luft in einem Luftballon. Erfülle deinen ganzen Körper mit Gewahrsein. Fühle ihn bis zu der Grenze der Haut nach Draußen. Dann beginne über diese Grenzen hinauszuwachsen. Werde Größer als du selbst und werde der Gegend um dich herum gewahr. Verharre kurz in diesem Zustand und werde dann eins mit der Natur. Du bist jetzt gefühlsmäßig nicht mehr anwesend. Du fühlst dich eins mit der Natur, den Blumen, den Tieren und deiner Umgebung. Fühle dich wie „weggezaubert“. In diesem Zustand versuche ich nun die Antworten auf alle wichtigen Fragen zu empfangen. In Stille, Ruhe und Ausgeglichenheit. Ich stelle die Fragen an das Universum, das „Höhere Selbst“ und meine geistige Führung und bitte um Antwort in irgendeiner Form. Sollten die Antworten nicht gleich erfolgen, dann kann das auch erst im Anschluss an die Meditation geschehen. Du solltest anschließend sehr aufmerksam und achtsam durchs Leben gehen, denn die Antworten können in den Nachrichten, in einem Text, in einem Gespräch, eine Werbetafel, wo auch immer auftauchen. Du solltest sie nur erkennen. Du kannst in diesem Zustand verharren so lange du willst und deine Gedanken fliegen lassen. Sie einfach nur beobachten oder deine Gedanken ganz ausschalten und nur sein. Das alles bleibt dir überlassen. Wenn zum Ende kommen willst, zentriere dich erst wieder in der Natur. Fühle dich aufgetaucht und komme dann erst wieder zu dir zurück. Lass dir Zeit und gestalte das Zurückkommen in ruhiger Gelassenheit. Öffne dann nach einigen Minuten wieder langsam die Augen und fühle dich einfach nur gut und entspannt.

Ich fühle mich anschließend noch sehr lange gut und genieße das Sein in vollen Zügen. Der Energiepegel und die Erfüllung sind auf dem Höchststand und du kannst von dieser Energie zehren. >> Ich wünsche dir viel Spaß bei dieser Meditation <<