Immer wieder die Sauferei…

Kollektives Saufen oder auch „feiern“ genannt!

Oh man… einer der letzten Wochenenden hatten wir ein Fest in unserem 700 Seelen Ort. Ein Verein krönte sich damit, 120 Jahre zu bestehen und das sollte ordentlich gefeiert werden…  Wenn ich die ganze Party so betrachte, dann war es eher ein grundlegender Zweck sich 4 Tage lang ganz legal und völlig unbekümmert besaufen zu können und anschließend beglückwünscht sich die ganze Organisation und Gemeinde noch dazu, das kollektive Alkoholdesaster als perfekte und gelungene Party zu rühmen. Vier Tage durchorganisierte Sauferei. Organisatorisch wurde hier sehr viel bewegt. Kommers, Totenehrung, viele Vereine kamen zu Besuch und jeden Abend spielte eine Kapelle zum Tanz auf. Und dann, am letzten Festtag wurden sogar jede Menge Spender gefunden, die dann ca. 1500 Liter Bier zum freien Trinken spendeten. Der Hammer! Das Wetter war schön, sonnig und warm und der Sauferei stand eigentlich nichts mehr im Wege. Das Freibier lief in Strömen aus den Hähnen und anschließend den Schlund hinab. Bis zum bitteren Ende. Für so manchen endete das ganze wirklich mit der Bewusstlosigkeit. Ich war auch da und hab mir alles mit angeschaut. Viele nüchterne Menschen waren hier nicht mehr zu finden. Ein lockeres, freudiges und gut gestimmtes Ereignis wurde hier zelebriert. Nicht schlecht, nur leider alle mit Alkohol vergiftet… Das macht schon etwas nachdenklich. Warum geht sowas nicht ohne Alkohol? In unseren Breiten ist so eine Stimmung leider nur mit Alkoholkonsum verbunden. Gelassenheit und gute Stimmung entstehen nur unter dem Einfluss dieser Droge. Ohne Bier geht die ganze Sache viel steifer ab oder findet nicht mal statt.

Kurze Anekdote:

Ich kann mich da noch an eine Veranstaltung in der Firma erinnern, als es um die Planung einer Jahresabschlussfeier oder auch Weihnachtsfeier ging. Letzter Arbeitstag im Jahr. Freitagmittag geht’s in die Kantine zur Party. Anschließend in den verdienten Weihnachtsurlaub. In der Regel gab es Bier, Radler, Sekt und allesmögliche an Softdrinks. Also alles was das Herz so brauchte. Feste Nahrung gibt’s zu diesen Anlässen auch in rauen Mengen. Also eine gelassene Stimmung war vorprogrammiert. Einige organisierten sich schon mal Fahrer, damit man anschließend nicht mehr Auto fahren musste. Sehr löblich…! Gegen 11 kam der Getränke LKW und lud jede Menge Getränke ab und die Herzen an den Fenstern wurden schon langsam warm… Kurz bevor der LKW wieder abfuhr, wurden alle alkoholischen Getränke wieder eingeladen. 10 Minuten später kam die Information, dass die Geschäftsleitung beschossen hatte, die Abschlussveranstaltung alkoholfrei zu gestalten. Der Frust der Belegschaft war in Sekunden-schnelle ins Unendliche angeschwollen und wurde auch lautstark kundgetan. Die Folge war, dass ca. 80% der Mitarbeiter das Haus gegen Mittag verließen und der klägliche Rest alleine im großen Saal ein mickriges Ausklingen feierte…           >> Alkohol macht‘s möglich <<

Früher war ich auch mitten drinnen und auch einer der glücklichsten Menschen dieser Welt, mit dem Gedanken mich so lange an einem Stück völlig legal besaufen zu können. Von morgens früh bis mitten in die Nacht hinein. Vor und nach den Feiertagen mit Urlaub ausgestattet, damit die Regeneration nicht zu kurz kam. Junge… was Partys und alle machten mit. Der Partyslogan war: “Wer nicht säuft, kommt fort!“ Jupp, genau so ist das gewesen und ich mitten drinnen. Heute bin ich der, der „fort“ kommt und merke das auch sehr deutlich. Das Schlaraffenland von früher, erkenne ich nur noch als Schlachtfeld des Drogenkonsums. Eine sinnlose Tötung der Gehirnzellen, um gelassen ein paar Stunden ins Traumland zu verschwinden. Eine besoffene Alice im Wunderland? Ist das wirklich nur mit Alkohol machbar? Anfangs „Totenstille“, später „laut und schrille!“…

Ich lasse diese Gedanken nun mal einfach so im Raum stehen… 😉

Die legale Doge – BASISWISSEN –

Basisinformationen zum Alkohol

Alkohol ist als Droge gefährlicher als Cannabis. Alle Kulturen der Welt suchen nach Möglichkeiten, sich in Rausch zu versetzen. Ein „Recht auf Rausch“ postuliert keine „Pflicht zum Rausch“. Alle Drogen haben Nebenwirkungen, Alkohol auch tödliche. Nur durch eine sachliche und vorurteilsfreie Diskussion besteht eine Chance, Missbrauch darzustellen und wirkungsvoll zu bekämpfen.

Alkohol – legales Gift fürs Volk

Zellgift Alkohol

Die „legale Droge“, wie die Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie (BGChemie) das Rausch-Mittel tituliert, strömt das ganze Jahr über aus schier unversiegbaren Quellen. Mit rund 160 Litern alkoholischer Getränke pro Kopf und Jahr rangiert Deutschland auf Platz fünf, bezogen auf den Weltkonsum. Das teilt die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren in Hamm mit. Rein rechnerisch nimmt damit jeder Bundesbürger im Schnitt elf Liter reinen Alkohols zu sich. Eine Substanz, die den Organismus auf vielfältige Weise schädigen kann.

Alkohol – Chemiker bezeichnen ihn als Ethylalkohol oder Ethanol – ist ein Zellgift, das der Körper so schnell wie möglich abzubauen versucht, um so möglichen Schaden zu begrenzen. Trinkt ein Mensch beispielsweise einen halben Liter Bier, der etwa 20 Gramm reinen Alkohol enthält, gelangt der Stoff über die verschiedenen Stationen des Verdauungstraktsins Blut.

Wie Alkohol durch den Körper reist

Bereits im Mund gelangen geringe Mengen Alkohol über die Schleimhäute ins Blut. Schätzungsweise zwei Gramm Alkohol werden aus dem Magen aufgenommen. Der Löwenanteil tritt jedoch aus dem Dünndarm ins Blut und dann in die Leber. Das Enzym Alkohol-Dehydrogenase beginnt etwa ein bis zwei Stunden nach der Alkoholaufnahme mit dem Abbau des Alkohols. Da die Leberzellen damit beschäftigt sind, den Alkohol schnell wieder „loszuwerden“, geraten andere Stoffwechselprozesse aus dem Gleichgewicht. Beispielsweise ist der Körper nicht mehr in der Lage, Glukose für die übrigen Organe und vor allem für das Gehirn zur Verfügung zu stellen. Die Folge ist eine so genannteHypoglykämie , ein Abfall des Blutzuckerspiegels. In leichten Fällen führt sie zu Kopfschmerzen und Gereiztheit, in extremen zu Bewusstlosigkeit und Koma.

Chronischer Alkoholgenuss – die Folgen

Bei chronischen Alkoholikern wendet die Leber etwa 80 bis 90 Prozent ihrer Aktivität auf, um den Alkohol abzubauen. Dadurch gerät das chemische Gleichgewicht im Körper gänzlich aus den Fugen. Die Fettverdauung funktioniert nicht mehr, und es bilden sich vermehrt Fette in der Leber, die nicht mehr ausgeschleust werden können.Folge: Die Leber verfettet. Schließlich ersetzt die Leber Zellen, die durch das giftige Abbauprodukt Acetaldehyd geschädigt sind, durch Bindegewebe. Wie britische Wissenschaftler im Fachblatt „The Lancet“ publizierten, führt eine nicht behandelte Fettleber schließlich zur Leberzirrhose , dem langsamen Absterben der Leberzellen, und zur Leberschrumpfung. Die Wissenschaftler hatten insgesamt 88 Patienten mit einer Fettleber über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren beobachtet. Sie stellten fest, dass knapp zwanzig Prozent an einer Zirrhose oder einer Fibrose, dem bindegewebigen Umbau des Lungengerüsts, erkrankten.

Wirkungen auf das Gehirn

Auch im Gehirn ist Alkohol nicht untätig. So hemmt er beispielsweise in der Hirnanhangdrüse die Ausschüttung des Hormons Vasopressin. Dieses Hormon hat die Aufgabe, den Flüssigkeitsverlust über die Nieren zu begrenzen. Nimmt der Trinklustige literweise Bier zu sich, überlädt er sozusagen seinen Organismus mit Wasser und Alkohol, was ihn letztlich zum treuesten Gast der nahen Örtlichkeit macht. Mit dem Urin schwemmen aber auch wichtige Mineralien wie Kalium, Magnesium und Natrium aus dem Körper. Der Mangel an Elektrolyten wiederum beeinflusst die Aktivität der Nervenzellen im Gehirn. Bei den „Trinknasen“ ruft dies zwar zunächst die gewünschte Unbeschwertheit hervor, tags darauf aber ermattete Glieder und vernebeltes Denken.

Woher kommt der „Brummschädel“ am Morgen danach?

Beinahe jeder, der eine Nacht durchzecht und zu tief ins Glas geschaut hat, klagt am nächsten Morgen über den Brummschädel. Warum die Schädeldecke zu vibrieren scheint und Tausend Nadeln das Gehirn piksen, darüber rätselt die Fachwelt noch. Manche glauben, dass der Katerschmerz mit der erweiternden Wirkung des Alkohols auf die Gefäße zusammenhängt.

Unter seinem Einfluss setzen nämlich Blutplättchen, die sogenannten Thrombozyten, das Hormon Serotonin frei. Das Hormon weitet die Blutgefäße und reizt dadurch bestimmte Schmerzrezeptoren in der Gefäßwand der Blutbahnen. Andere Wissenschaftler halten wiederum das Acetaldehyd für den Übeltäter.

Für die letzte These sprechen zwei Tatsachen: Disulfiram, ein Medikament, mit dem Alkoholiker ihre Sucht bekämpfen, hemmt ein Enzym, das Acetaldehyd zu Essigsäure abbaut. Dadurch leidet der Abhängige derart unter Kopfschmerz, dass ihm die Lust am Trinken gründlich vergeht. Ein weiteres Faktum spricht für die Acetaldehyd-These: Jeder zweite Japaner besitzen einen natürlichen Gendefekt, der den Abbau von Acetaldehyd zu Essigsäure unterbindet. Auch wenn sie nur wenig Alkohol trinken, haben daher viele Japaner ähnlich heftige Kopfschmerzen wie Disulfiram-Patienten.

Frisches Pils gegen Katersymptome?

Wayne Jones, Mediziner am Nationalen Labor für Forensische Toxikologie im schwedischen Linköping, glaubt dagegen, eine andere Ursache für den Presslufthammer im Hirn gefunden zu haben: Ein mit dem Ethanol verwandter Stoff, der so genannte Methyl-Alkohol, soll dafür verantwortlich sein. Methyl-Alkohol findet sich laut Jones vor allem in billigen Rotweinen, in Fruchtlikören und Whisky. Er ist giftiger als Ethanol und wird zehnmal langsamer abgebaut. Jones stellte fest, dass die schlimmsten Katersymptome zeitlich mit der höchsten Konzentration an Methyl-Alkohol im Blut zusammenfallen. Ethanol hat der Körper dagegen schon fast vollständig abgebaut, schreibt Jones in einer Ausgabe des Wissenschaftsmagazin „New Scientist“. Er rät daher den Liebhabern ausschweifender Trinkgelage, dem Kater nicht nur mit einem kräftigen Frühstück, sondern auch mit einem frischen Pils das Fürchten zu lehren. Denn der darin enthaltene Alkohol ist die Lieblingsspeise des Leber-Enzyms Alkohol-Dehydrogenase – und dafür lässt es den Methyl-Alkohol links liegen. Dennoch ist dieser Tipp mit Vorsicht zu genießen. Denn gerade die Regelmäßigkeit lässt den Gelegenheitszecher oft zum Alkoholkranken werden.

Gelegenheitstrinker oder Alkoholkranker?

Ob ein Mensch zur einen oder anderen Gruppe gehört, kann letztlich nur ein Mediziner feststellen. Bei Mut zur Ehrlichkeit kann man es allerdings auch selbst testen. Es gibt zu diesem Thema verschiedene Fragenkataloge. Der wohl bekannteste ist der des Mediziners Wilhelm Feuerlein aus dem Jahr 1976. Da Alkoholiker ihre Krankheit meistens nicht wahrhaben wollen und die Diagnose schwierig ist, suchen Forscher nach einem geeigneten Test für die Messbarkeit des Alkoholismus. Vor einigen Jahren entdeckten sie den Eiweißstoff Carbohydrat-Defizients-Transferin (CDT), der zumindest eine Aussage über die vergangenen sieben Tage zulässt. Der CDT-Wert ist nämlich dann erhöht, wenn über eine Woche hinweg jeden Tag mehr als 50 bis 70 Gramm Alkohol konsumiert wurden. Vielen Medizinern geht der zugrunde gelegte Grenzwert von 60 Gramm reinen Alkohols pro Tag nicht weit genug. Das würde nämlich bedeuten, dass ein Mensch noch nicht als alkoholabhängig gilt, wenn er täglich anderthalb Liter Bier, einen dreiviertel Liter Wein oder neun Schnäpse trinkt. Wie viele Menschen tatsächlich alkoholabhängig sind, weiß daher niemand genau. Schätzungen gehen davon aus, dass sechs von hundert Einwohnern das Trinken nicht mehr lassen können. Viele von ihnen sterben an ihrer Abhängigkeit oder einer alkoholbedingten Folgeerkrankung.

Auf die Menge kommt es an

„Alkohol erhöht das Risiko für einen Schlaganfall und für Krebserkrankungen in der Speiseröhre , des Magens und der Leber“ , warnt Professor Günther Wolfram von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Frauen, die täglich

zwölf Gramm reinen Alkohols zu sich nehmen, ein um vierzig Prozent höheres Brustkrebs -risiko haben. Bei der doppelten Trinkmenge steigt das Risiko auf siebzig Prozent.

Das Gift Alkohol sorgt nicht nur für mehr Tote durch Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen. Auch bei Unfällen spielt die Volksdroge eine bedeutende Rolle. Korrekte Zahlen lassen sich kaum erfassen. Der Schein offizieller Statistiken trügt gewaltig: Laut Statistischem Bundesamt sind 1997 insgesamt lediglich 5.583 Menschen direkt an ihrem Alkoholkonsum gestorben. Die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren spricht dagegen von jährlich rund 18.000 Menschen, die durch Alkohol sterben. Hinzu kämen schätzungsweise 40.000 Unfalltote – die fahr- und verkehrsuntüchtigen Opfer des „Gläschens in Ehren“.

Doch den Alkohol prinzipiell als Teufelszeug zu verdammen, ist weder angemessen noch entspricht es der Realität. Beispielsweise schützen die in Eichenfässern gelagerten Barrique-Weine vor Herzinfarkt . Der bacchantische Trunk senkt außerdem das für die Arterienverkalkung verantwortliche LDL-Cholesterin. Hinweise auf positive Effekte gibt es viele. Selbst die Mediziner der American Cancer Society, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der englischen Oxford University plädieren für einen bescheidenen Alkoholkonsum, nachdem sie 490.000 Probanden in einer Langzeitstudie beobachtet und untersucht hatten. Ihr Fazit im Fachblatt „New England Journal of Medicine“: Abstinenzler haben im Vergleich zu moderaten Genießern ein um zwanzig Prozent höheres Sterberisiko. Mehr als ein halber Liter Bier oder ein viertel Liter Wein pro Mann und Tag darf es allerdings nicht sein, warnt die DGE; bei Frauen reicht sogar schon die Hälfte. Jeder Milliliter Alkohol mehr ist teuer erkauft – mit der Gesundheit.

https://www.noel-verlag.de/bücher/schmalz-jens/

Seelenplan / Lebensplan

Omas Ansicht

Gestern habe ich mit einer betagten netten Oma, im Rahmen eines Kaffees, ein wirklich tolles und ernüchterndes Gespräch geführt. Und da hab ich sie gefragt:Du Oma, sag mal, wie ist das bei dir eigentlich so? Du bist ja jetzt auch schon 93! Hast du eigentlich Angst vor dem Tod?“ Omas Antwort: Nöö! Nein! Ganz und gar nicht!“ „Weil, weißt du? Man hat ja auch alles gesehen und gemacht in meinem Alter. Darum fürchte ich mich nicht. Außer vielleicht, dass man Schmerzen haben könnte. Aber mit der heutigen Medizin ist das ja auch kein Problem mehr. Dann kriegt man ein Spritzchen und dann ist’s wieder gut.“ „Also… vor dem Tod an sich, keine Angst.“ Sehr cool, dachte ich mir da. Denn genau so würde ich auch antworten wollen, wenn mir jemand im hohen Alter diese Frage stellt… Dann würde ich auch gerne sagen können: – JA, ich habe alles gemacht, was ich immer machen wollte. – JA, ich habe voll nach meinem Herzen gelebt und genau das getan, was mir Spaß gemacht hat. – JA, ich habe das Leben voll genossen und mich selber voll gelebt/erlebt und kennengelernt. Und darum habe ich heute nichts zu bereuen und auch keine Angst mehr vor dem nächsten großen Schritt… J Und das leitet nun über zu der Frage, die ich DIR heute gerne stellen will: Wie willst DU später einmal auf diese Fragen antworten können? Und… Was tust du HEUTE dafür, damit dein Leben einmal genau so wird? Nur mal so ein kleiner Impuls für ein paar stille Momente im Autobus oder unter dem Weihnachtsbaum… (Wo auch immer du mal zur Ruhe kommst…)

… ich kann dir sagen, dass diese Gedanken sich wirklich lohnen…


Harter Tobak, wenn man sich das ganze mal auf der Zunge zergehen lässt. Was haben wir denn schon alles erlebt? Was machen wir grade und wo wollen wir noch hin? Oder sind wir schon fertig? Bereit für das Ende! Wann das Ende kommt, weiß kein Mensch so richtig. Es sei denn er hilft etwas nach. Aber das ist sicherlich nicht unser direktes Ziel. Ich hab noch so einiges vor im Leben! Und du? Hast du nicht irgendwelche Sehnsüchte? Etwas, was dein Herz zum Glühen bringt, wenn du daran denkst? Ach! Es ist nicht zu verwirklichen? Warum nicht? Wenn man es wirklich will, dann sollte man es auch tun. Rede mit deinem Partner, der Familie, dem Arbeitgeber oder mit wem auch immer, um deine Visionen zu verwirklichen. Tu es und du wirst sehen, dass alles machbar ist, wenn man es tatsächlich will… Nur Mut, es geht schon. Ich denke man muss sich da auch schon mal ein Stück leiten lassen. Oft ist es so, dass man etwas vor hat und die Türen dazu öffnen sich schon dann und wann. Du musst das dann aber auch erkennen. Man sollte mit offenen Augen durchs Leben gehen. Wenn du nun doch meinst, dass du etwas erreichen möchtest und du dich dazu entschließt es zu tun, solltest du Augen und Ohren offen halten, denn deine Umwelt reagiert auf dich und deine höhere Leitung versucht dich etwas zu führen. Du lernst Menschen kennen, die dir helfen können. Es erscheinen Artikel in einer Zeitschrift. Werbung macht dich auf etwas aufmerksam. Sei achtsam und folge dem Pfad, den dir das Leben schenkt. Du musst ihn nur finden und annehmen. Ähnlich wie beim Ostereiersuchen. Wer nicht sucht, findet auch keines. Ich habe lange noch nicht alle Ziele im Leben verwirklicht. Ich arbeite aber auf alles hin, was für mich wichtig ist und ich bin mir sicher, dass mir meine „geistigen Helfer“ sowie das Universum oder auch Gott dabei helfen werden alles zu erreichen, was ich erreichen soll oder möchte. Genau! Es geht mal wieder um den Seelenplan… J … Suche nach Talenten in dir oder nach Leidenschaften, nach allem was dir Freude bereitet. All dies weist auf dein Lebensziel oder auf eines deiner Lebensziele hin. Dein Seelenplan hat was mit dir vor. Such es. Gehe in dich, in einer stillen Stunde und lausche den Gedanken, die dir in den Sinn kommen. Der Zustand zwischen „wach sein“ und „Einschlafen“ ist sehr prägnant, wenn es um solche Themen geht… Wirklich! Selbst Einstein hatte in seinem Büro eine Liege, um diesen Zustand zu erreichen. Seine besten Ideen sind dort entstanden… sowas nennt man auch meditieren. Nur eben im Liegen. Geht auch…

Manch einer von uns hat den Job seines Lebens gefunden und liebt seine Arbeit über alles. Das ist gut so, denn dieser ist dem Sinn seines Lebens bestimmt schon sehr nahe. Wichtig ist nur, dass er den Rest im Leben nicht vergisst und vernachlässigt. Weitere irren nur noch von einem Wochenende zum anderen und freuen sich lediglich auf die freien Tage, sowie sie dem lange erwarteten Urlaub entgegenstreben. Hier stelle ich mir dann die Frage, was hat sowas mit LEBEN zu tun? Da läuft doch grundlegend etwas in die falsche Richtung. Von Montag bis Freitag durch die Woche vegetieren, um dann am Wochenende zu einer besoffenen Primel zu erblühen. Im noch konkreteren Fall isses so, dass der noch lebende, während der Woche auch noch jeden Abend, nach vollbrachtem Tagwerk, in der Kneipe verschwindet. Ich kenne all diese Situation sehr gut, denn ich habe sie durchlebt, zelebriert und auch daraus gelernt, dass man da nix dabei lernt, sondern nur säuft. Es kommt auf jeden Tag an und es kommt sogar auf jede Sekunde an, die man im „Jetzt“ verbringen sollte und nicht in der Vergangenheit, auch nicht in der Zukunft in Gedanken versinken und schon garnicht besoffen oder vernebelt. Das geht völlig am Tagesziel und auch am Lebensziel vorbei.

Deine Seele hat bevor sie sich entschlossen hat wieder zur Erde zurückzukehren, einen Plan entworfen. Einen Plan, der gewisse Erlebnisse zum Ziel hat. Trauer, Leid, Glück, Erfolg, Liebe, Schmerz und vieles mehr. Dazu hat sie sich eine Zeit gewählt, in der das ganze stattfinden soll. Sowie die Eltern, die Gegend und das gesamte Umfeld dazu. Oftmals auch Personen, Freunde, Partner und Feinde. So ein Plan ist schon sehr Umfangreich. Hierzu gehören auch gewisse Verträge und Vereinbarungen. Zum Beispiel ein Unfall. Ja wirklich, das gibt’s auch. Ein Unfall wird geplant, bei dem gewisse Beeinträchtigungen erfahren werden sollen. Der Unfallpartner ist schon lange festgelegt und tritt dann am geplanten Tag zum Vorschein und erfüllt seinen Vertrag. Er rast vielleicht mit einen Auto in dein Fahrrad… oder sowas ähnliches eben…

Die Seele versucht nun, mit Hilfe von äußeren Einflüssen und mit inneren Eingaben, dich durch diesen Plan zu führen, so gut es eben geht. Mehr oder weniger dieses Planes wird dadurch durchlebt und verarbeitet. Ziel ist, dass die Seele so viele Erfahrungen macht wie nur möglich. Und alles was versäumt wird, kommt auf den Plan der nächsten Inkarnation. Na ja, auf diese Weise schupst dich die Seele, das höhere Selbst und die zuständigen Engel durch das Leben. Solange, bis alles erlebt wurde wie vorgenommen. Oftmals ist es aber dann auch so, dass das Leben auf der Erde ein so großes Ego entwickelt, dass die göttliche Lenkung zum Leben verloren geht oder kaum noch zur Navigation kommt. Das Ego glaubt dann das Leben zu sein und lässt neben sich nicht anderes mehr zu. Dann wird’s schwierig, denn die Signale kommen nicht mehr eindeutig an und werden falsch interpretiert… Oftmals ist das der Fall, wenn der Alkoholkonsum zu extrem wird. Dann beginnt der Alkohol zu regieren und legt sich über die Seele und den Kontakt zu ihr. Dann beginnt „tote Hose“ und der betroffene säuft sich im schlimmsten Falle zu Tode. Dann ist‘s eh vorbei und die nächste Inkarnation muss es wieder richten…

Also… versuche deine Ziele zu finden und lausche achtsam nach dem Treiben im Leben!

Erlebnisse erwecken Erinnerungen; Alkoholsucht

Gestern saß ich im Park auf eine Bank und wollte etwas entspannen und ein wenig in einer Zeitschrift lesen. Mich einfach nur mal ganz in Ruhe etwas entspannen und lesen. Da sah ich ein paar Herren im mittleren Alter, ca. 100 Meter weiter, in der Nähe eines Gebüsches. Sie saßen dort und unterhielten sich recht angeregt über Dinge, die ich nicht hören konnte. Aber mit fielen sofort die vielen Bierflaschen auf, die so um das Grüppchen herumlagen und recht leer aussahen. Zwischen den Bierflaschen befanden sich auch noch die sogenannten Flachmänner und in den Tüten der Herren klirrte es ebenfalls nach jeder Menge Alkohol in Reserve. Allesamt machten sie nicht unbedingt einen gepflegten Eindruck und es schien mir für Sonntag Nachmittag eher eine Gruppe alkoholgewohnter Kollegen zu sein, die sich öfters zu solchen Gelagen treffen mussten. Dieser Anblick versetzte mich sogleich in ein stark trauriges Gemüt und Mitleid machte sich in mir breit. Meine Erinnerung zeigte mir umgehend Bilder von meinen frühen alkoholischen Anfängen. Ich traf mich früher ebenfalls mit meinen Kumpanen zum ganz einfachen „Saufsonntagnachmittag“. Einer Orgie, die lediglich zum Besaufen diente und keinerlei besonderen Zweck erfüllte. Alle die dort waren, erschienen aus dem gleichen Grund. Abschädeln und vergessen, dass morgen wieder eine verfluchte Arbeitswoche losging. Man hing zusammen darum und verplemperte wichtige Lebensstunden mit der sinnlosen Verbrennung von Gehirnzellen. Ich war entsetzt von dem, was ich da sah und auch von dem, was ich Früher so mit mir anstellte und völlig „verkorxt“ durchs Leben zog. Unrasiert, ungewaschen, lustlos, desillusioniert und völlig neben mir stehend. Echt schlimme Zeit damals…  Wie geht es Euch bei diesen Gedanken? Habt Ihr auch so etwas erlebt? Oder vielleicht ähnliches? Ich schaute mir die Kollegen länger an und verfolgte ihre Gestiken und ihr Trinkverhalten. Sie tranken alle durch die Bank weg Bier und zwischendurch auch härtere Drogen, die immer wieder in der Tüte verschwanden. Korn, Wodka und mehrere hochprozentige Pullen. Manch einer der Typen machte eigentlich nicht mehr so den Eindruck morgen wieder arbeiten zu müssen. Ich stempelte sie eher dazu ab, morgen wieder hier zu stehen… Echt trauriges Bild…! Wie denkt Ihr über so etwas?

Habe ich eine Alkoholproblem Ja/Nein ???

Ich weiß, dass sich viele Menschen diese Frage stellen und ihr anschließend aus dem Weg gehen, da sie vor der Wahrheit angst haben. Ist das Feierabendbier schon ein Problem für mich? Ich trinke jeden Tag aber die Mengen sind doch viel zu gering um ein Problem darzustellen. Ich freue mich den ganzen Tag auf ein gemütliches Bierchen zum Abend. Es entspannt mich und gibt mir Zufriedenheit. Es gibt da ein Fragebogen nach dem Chema von Jellinek… Teste ihn einfach mal!!!  🙂 Voraussetzung für das Gelingen dieser Eigendiagnose ist allerdings das ehrliche, selbstkritische Beantworten der Fragen. Nicht immer finden sich bei einem Alkoholiker alle Krankheitsanzeichen ( Symptome ) für die Feststellung der Phasenzugehörigkeit. Auch wenn Du nur wenige Fragen mit Ja beantwortest, solltest Du dich einer Beratung durch die zuständigen Fachleute bei der Suchtberatung, erfahrene Ärzte, Sozialarbeiter oder an Selbsthilfegruppen in deiner Nähe stellen. Durch rechtzeitige Beratung oder Behandlung kannst Du eine nicht mehr wiedergutzumachende Schädigung von Gesundheit, Beruf und Familie vermeiden. Du kannst die Fragen durch anklicken bei Ja oder Nein direkt beantworten !!!!!!

https://www.aa-treffen.de/wp-content/uploads/2012/05/jellinek-fragebogen.pdf

Hier kannst du dir das komplette Jellinek Schema anschauen und vielleicht sogar mal mit dir und deinem Verhalten vergleichen… Es macht echt Sinn sich mal damit zu befassen…

http://www.loleh.de/html/jellinek-schema.html

Ich hab das ganze auch schon mal für mich ausgefüllt…

Punkte Jellinek – Meine Füllung

https://gesundheitsberater.de/das-drama-der-sucht-hilfe-durch-psychotherapie/?pk_campaign=Grants-AdWordsSearch-sucht&pk_kwd=alkohol