Saufdruck „ad“

Immer wieder…?!?! J

Immer wieder werde ich gefragt, wie es sich anfühlt wieder alkoholfrei zu sein. Sich gesund zu fühlen und in keiner Weise mehr ein Risiko besteht, einem Rückfall zu erliegen. Also keinen „Saufdruck“ mehr zu entwickeln.

Ich behaupte nun mal von mir gesund zu sein. Ich weiß selbst dass das krass ist und mir auch ganz selten jemand Glauben und Verständnis schenken will. Es ist auch nicht möglich das zu verstehen solange man nicht eine Akzeptanz dazu entwickelt oder sein Bewusstsein so transformiert hat, es ebenso zu fühlen und zu leben.

Es ist nun mal so, dass die Schulmedizin sagt, es ist nicht möglich wieder gesund zu werden. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei weniger als 99%. Sicherlich ist es dann auch so, wenn tatsächlich alle glauben, man kann nicht geheilt werden. Man muss einfach mit der Krankheit leben. Das kollektive Bewusstsein der Menschheit ist davon überzeugt. Und somit ist das ein fiktives Gesetz. Naja, wenn es nun mal alle glauben wollen und nicht mal den Gedanken daran verschwenden wieder gesund werden zu wollen, dann wird’s wohl auch nix. Aber wenn man sein Bewusstsein in gewisser Weise transformiert hat und daran glaubt und noch eine wenig diese Welt versteht, ist es eher gewiss, wieder gesund werden zu können. Es geht nicht darum wieder kontrolliert zu trinken! Nein auf keinen Fall!!! Es geht darum gesund zu sein. Gesund! Heil in einer nicht heilen Welt. Jemand der kontrolliert Alkohol trinkt ist nicht unbedingt gesund. Das ist mal eine zweite Ansicht dieser ganzen Situation. Man streitet sich ja immer noch darum, was gesund ist und was nicht. Wieviel Alkohol verkraftet der Körper ohne Folgen? Ab wann wird’s kritisch? Was ein Stumpfsinn. Alkohol ist ein Gift! Und Gifte gehören nun mal nicht in den menschlichen Körper. Man kann damit leben. Sicher kann man das. Aber warum denn nur? Man betüdelt sich das Gehirn und nur das ist das Ziel des Konsums. Das Leben ist nun mal leichter mit einem „Scheißegalgefühl“ in der Birne. Seien wir doch mal gaaanz ehrlich. Wo kommt denn die Abhängigkeit her? Das befreite, beschwingte Leben ist der glimpfliche Wunsch eines Jeden. Und wenn Du in der Lage bist, Dich selbst glücklich zu machen, dann hast Du es geschafft und Du hast dann den miesen alkoholischen Stoff der Träume nicht mehr nötig. Es geht auch ganz anders. Dazu gehören aber das Verstehen und die Transformation zum Verstehen. Im Buch „Mein Weg“ ist es sehr deutlich definiert, wie man dahin kommen kann und alkoholfrei werden kann. Das Buch ist nicht die Garantie, sondern nur ein möglicher Weg in die Freiheit und beschreibt, wie ich den Weg gegangen bin. Wenn Dir hierzu das richtige Licht aufgeht, dann steht Dir dieser Weg auch frei…

Das Leben, Gott oder wie Du den Schöpfer auch immer nennen magst, hat den Körper geschaffen um zu leben. Er besteht zu über 80% aus Wasser. Also Flüssigkeit. Was bedeutet, dass dem Körper Flüssigkeit zugeführt werden muss, um auch zu existieren. Ohne Wasser kein Leben. Klar. So, wenn der Körper Flüssigkeit braucht, dann verspürt der Geist den Durst und unternimmt etwas dagegen. Am besten ist dann einfach etwas zu trinken. Wasser, Limo, Cola, Saft, Bier, Wein usw. was eigentlich so alles möglich ist…

Ich weiß aus meiner aktiven Zeit wie gut ein kaltes Bier an einem heißen Tag, geschmackvoll den ersten Durst löschen kann und auch echt erfrischend ist. Aber eine schöne kalte Cola-Light kommt, so meine ich, noch viel besser. Dies alles gilt aber nur für den ersten Eindruck und das erste Gefühl. Danach wäre Wasser in jedem Fall besser für den Körper und deutlich gesünder als mit Bier oder Cola weiter zu machen. Warum bleibt aber der normalsterblich Konsument nun beim Bier? Ganz einfach! Weils betüdelt und das Leben freier macht. Obwohl der Alkohol belastend wirkt und schwerfällig macht, wiegt das Wohlbehagen mehr und es wird Bier oder Wein gekippt, obwohl es den Körper eher austrocknet als mit Feuchtigkeit belebt. Und hinzu kommen noch die mächtig vielen Kalorien, die die alkoholischen Getränke mit sich bringen. Das ist wirklich nicht unerheblich, was man sich da so zusätzlich an Speck ansäuft. Ich hab da zwei Bekannte, die sich täglich abends die Birne manipulieren und sich wundern dass sie vom Bauchspeck nicht loskommen und vom Alkohol schon garnicht. Beide quälen sich lieber und auch immer öfter durch neue Zeitschriften-Diäten und wunderwirkende Zeremonien aber zwingen sich trotz alle dem immer noch täglich mit Bier und Wein den Tag zu verniedlichen. Nach 5 Bier fängt es eh an egal zu werden wie die Figur sich darstellt und die Bockwurst mit Majo folgt dann prompt. Ich lach mich tot. Und dann noch das vorwurfsvolle Geheule, dass es mit der Figur ja nie klappt. Ich verstehe nicht, wie man so beschränkt sein kann. Dabei wäre es doch so einfach. Wenn man es denn will. Naja, Wasser ist nun mal das Beste, was wir dem Körper tun können und wenn einem das wirklich innerlich bewusst ist, dann werden das Gefühl und der Geschmack wesentlich besser. Es kommt nun mal wieder auf das Bewusstsein an. Es ist der Knackepunkt in wirklich allen Lebenslagen. Ich weiß nun mal, dass ich gesund bin. Ich bin davon überzeugt und ich würde mich von niemandem davon abbringen lassen. Das schafft kein Arzt, kein Therapeut und auch kein Wissenschaftler… Niemand!!!

Ich bin gesund… 🙂 … und ich werde es auch bleiben.

Manche Menschen bedauern mich, weil sie meinen, ich dürfte keinen Alkohol mehr trinken da ich ja schon mal Alkoholprobleme hatte und dann ist Alkohol ja tabu. Was ein Quatsch… aber Du bekommst es ihnen dann auch nicht klar gemacht, dass das in keinster Weise der Fall ist. Vergebene Zeit… sie verstehen es eh nicht… 😉

Ich benötige nun mal keinen Alkohol um mich gut zu fühlen. Das kann man wirklich lernen. Es ist nämlich meine eigene Entscheidung glücklich zu sein und nicht die Entscheidung des Alkohols, die mich letztendlich abhängig gemacht hatte und so viele Menschen immer noch abhängig machen wird und noch vielmehr die, die heute noch abhängig sind.

Nochmal… es ist nicht der Alkohol, es ist das Gefühl wonach der Abhängige sich sehnt und danach lechzt. Er kennt aber nur den Alkohol als Weg zu diesem Ziel. Und das ist leider nicht der richtige Weg, sondern nur der Holzweg…

https://www.noel-verlag.de/b%C3%BCcher/schmalz-jens/

Wie verhalte ich mich im Alltag:

1.)       Ich habe kein Problem damit, wenn Menschen um mich herum Alkohol konsumieren. Ich beurteile es auch nicht mit negativen Gesten, sowie ich es auch innerlich nicht bewerte.

2.)       Ich studiere alkoholtrinkende Personen in der Veränderung ihres Verhaltens. Es gibt nichts Interessanteres.

3.)       In unserem Haushalt gibt es alkoholische Getränke.

4.)       Alkohol ist für mich ähnlich wie Lakritz. Undenkbar, dass ich es zu mir nehme.

5.)       Ich habe keine Angst vor Veranstaltungen wo man Alkohol trinkt. Ich freue mich eher wieder was lernen zu können. Ich bin eh frei und glücklich und benötige kein Nervengift um diesen Zustand zu erreichen. Wer dieses Bewusstsein entwickelt hat, der hat es geschafft und bleibt auch für immer unnahbar.

6.)       Ich erkläre immer gerne wie es mir geht, aber ich stelle auch fest, dass es in Wirklichkeit keinen interessiert. Vielleicht liegt‘s ja am mangelnden Verständnis oder an der Freischaltung der Gehirntätigkeit…

Danke und Gruß, Jens

Der richtige Weg

Eine wirklich neue Sicht

Am Wochenende war ich mit meiner Familie im Allgäu. Wir machten einen Ausflug in den Süden, Richtung Österreich und haben die Berge erklommen. Ich habe dann auch mal auf einem Gipfel gesessen und in die Ferne geschaut. In südlicher Richtung gab es nur noch Berge, Hügel, Schnee und graues Gestein. Ein wahrhaftiges auf und ab… Richtung Norden ging es erst mal steil bergab und dann in eine ewig weit reichende grüne und stark belebte Ebene mit vielen Städten, Autobahnen und jede Menge Tourismus. Ich dachte nur bei mir, „Welchen Weg du auch gehst, er wird steinig sein!“ Auf der einen Seite sind die Berge und die wahrhaftige Ruhe und auf der anderen Seite ist das Leben sowie die Gesellschaft. Gehst du in die Ruhe, dann gibst du den Trubel und die Gesellschaft auf. Gehst du in die Gesellschaft, gibst du die Ruhe und den Frieden auf. Egal, für was du dich entscheidest, das Andere wird dir irgendwann fehlen. Aber in jenem Moment saß ich auf dem Gipfel. Zwischen der ewigen Ruhe und dem gesellschaftlichen Leben. Ich sah meine Welt in der ich mich sonst bewege mal von Oben, von einen ganz anderen Perspektive. Ich konnte in Ruhe das Treiben in der irren Welt, aus gewisser Distanz betrachten und mir in Frieden Gedanken darüber machen. Was tun wir da täglich? Warum ist unser Leben wie es ist? Muss das alles wirklich so sein? Fortschritt? Massenkonsum? Schnelle Computer? Viel zu reichhaltige Nahrungsmittel? Das Streben nach immer mehr? Warum lassen wir uns vom Strom der Massen mitreißen? Dort unten, ganz klein konnte man die Autobahnen und die Zugverbindungen beobachten. Klein, weit fort und leise. In wenigen Stunden werde ich mich wieder genau dort befinden. Laut, hektisch und mittenrinn. In jenem Moment verspürte ich das Gefühl, garnicht mehr dort hin zu wollen. In die Hektik, in den schähen Alltag, in den Frust und in die Welt des Mammons… Lieber mit meiner Familie in der Freiheit leben. Weite Wiesen, unberührte Wälder und eine sichere und wohlige Unterkunft. Zufriedene Haus und Nutztiere. Zumindest von Mai bis September… Von Oktober bis März ist das Leben in unserer Heimat doch angenehmer. In dieser kalten Zeit leben wir doch lieber in einem festen warmen Wohnhaus mit ordentlicher Temperaturregelung. Das ist deutlich angenehmer und sicherer. Auf der einen Seite ist es die Freiheit und auf der anderen Seite ist es die gewisse Sicherheit, die durch Luxus entsteht… Mannoman, so einfach ist es ja nun doch nicht… Was brauche ich wirklich und was möchte ich einfach nur haben? Was macht Sinn? Wo möchte ich hin? Fragen um Fragen und keine Lösung in Sicht. Aber erst mal egal. Man kann ja versuchen sich auf beide Seiten anzunähern. Vielleicht verursacht man einfach etwas Natur im Garten oder man pachtet sich einen Garten in der Nähe, mit einem Häuschen drauf oder man baut sich ein Zelt dorthin. Vielleicht habt Ihr ja noch bessere Ideen, wie man sich die Natur nachhause holen könnte. Wieviel ist Dir das Leben wert? Die Natur hilft Dir gesund zu werden und sie baut dich mit Ihrer Energie gerne wieder auf. Lass die Natur zu dir, lass sie in Dich hinein, fühle sie und werde eins mit ihr… Besuche in der Natur sind ja auch schon sehr Wertvoll und dienen dem Wohlbefinden und der Gesundheit…

Das Leben ist schön, man muss es nur erkennen und zulassen.

Die Natur hilft dir dein Leben zu verbessern:

http://www.wildundfrei.net/waldmedizin-die-heilkraefte-des-waldes/

http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/gesundheit/terpene-baeume-umarmen-hol-dir-den-gluecksstoff-terpene-186238.html

http://www.das-wilde-gartenblog.de/2015/04/27/dein-garten-dein-heiler-der-biophilia-effekt-im-wilden-garten/

http://www.lebe-liebe-lache.com/articles/16/1646/heilung-aus-dem-wald/

http://www.menshealth.de/artikel/so-macht-sie-der-wald-gesund.61706.html

http://www.frauenzimmer.de/cms/fuenf-gute-gruende-fuer-einen-waldspaziergang-so-macht-sie-der-wald-gesund-1812128.html

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/waldspaziergaenge-warum-sie-fuer-koerper-und-geist-gesund-sind-a-952492.html